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Gedichte von mir

 

Rose im Eis

Klar wie Glas liegt das Eis
bedeckt von einem kalten Weiß
nicht oft sieht man das leichte Funkeln
ein kleiner Blitz im einsam' Dunkeln

entblößt durch zarten Mondesschein
steht dort die Rose ganz allein
mitten in dem kalten Nass
verborgen vor des Menschen Hass

einst blühten ihre Blätter rot
verwelkten dann an Kältetod
nicht fähig hier zu überleben
kann nicht mehr nach Liebe streben

zerbricht bald schon in tausend Scherben
um endlich, dann erlöst zu sterben
es hat doch so auch keinen Sinn
steckt sie doch im Eis fest drin

 

schwarze Rose

In den Träumen seh ich dich
langsam, zärtlich küsst du mich
weiche Haut, so zart und rein
kann dies denn nicht wirklich sein?

Schmerzen kenn' ich nur zu gut
drum hoffte ich du machst mir Mut
doch weiß ich nun es kann nicht sein
denn schwarze Rosen sind gern allein

du gabst mir deine Versprechen
doch schwarze Rosen stechen
und aus den Stichen wächst so kalt
der Tod der sich die Liebe krallt

 

die alte Religion

Die Mitternacht rückt näher bald
der Abend wird schon bitter kalt
Das Licht bricht sich in kühlem Dunst
malt tausend Farb' in stiller Kunst

von einer Lichtung tief im Wald
eine Stimme leis als Echo schallt
wo Menschen, mystische Riten vollziehen
um danach leise ins Dunkle zu fliehen

da feiern die Menschen ein altes Fest
einer alten Religions letzter Rest
ihr einzig Ziel nachdem sie streben
ist mit der Natur im Einklang zu leben

doch viele harte Tage verstreich
die Stimme muss nun der Stille weichen
Menschen kommen und Menschen gehen
ohne das Antlitz der Göttin zu sehen

nun jedoch in kindlichen Tagen
da beginnt der Wind Geschichten zu tragen
sie rufen die alten Mächte zusammen
ohne das Herrscher sie wieder verdammen

Kinder der Göttin horchet nun auf
verstehet der Zeiten endlosen Lauf
das Alte wird kommen, sich wieder erheben
mit silbernen Fäden die Zukunft verweben

Noch gibt es Feinde die uns nicht wollen
können nicht wissen was wir hier sollen
sind nicht bereit uns zu verstehen
können die Zeichen am Himmel nicht sehen

kommt ihr Wächter der anderen Welt
ihr Kinder die ihr euch im Zwielicht gesellt
unsere Geschichte kennt nur der Wind
da niemand weis, wer wir wirklich sind

 

Flucht

so lautlos und zart
wispert er leise
der Wind; auf seiner endlosen Reise

ach würd er mich holen
ich mag ihn begleiten
weit weg von den Menschen die immer nur streiten

langsam und fröhlich
würd ich dann fliegen
könnte mein eigenes Schicksal besiegen

doch selbst der Wind
der starke und weise
verstummt manchmal auf seiner Reise



schwarz

im Dunkeln irre ich umher
find' das alte Licht nicht mehr
verloren ist der Weg zu dir
nun stirbt ein kleiner Teil von mir

nur die Träne fällt herab
landet leis auf einem Grab
versickert lautlos unter mir
verloren ging die Liebe hier

was nie beginnt soll auch nie sein
drum steh ich hier nun ganz allein
die Hoffnung ist ein leeres Wort
ich möcht nur weg, ganz weit fort




Die letzte Schlacht

lautlos in der dunklen Nacht
da ist ein Schrecken mir erwacht
er schleicht durch dunkle Ecken
will sich gar verstecken

doch trotz der Nacht die ewig wert
zück ich voll Mut mein silbern Schwert
Ich tret der Angst entgegen
mit keinem Schritt verlegen

als es mit mir zu Ende geht
seh ich wie wer im dunklen steht
ein dunkler Schatten, die Augen sind rot
doch fürcht ich mich nicht,
es ist nur der Tod